SPD-Kandidatinnen und -Kandidaten im Austausch mit Seniorenbeirat und Elternrat der Samtgemeinde Niedernwöhren
Kürzlich haben sich die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für den Rat der Samtgemeinde Niedernwöhren mit Vertreterinnen und Vertretern des Seniorenbeirates und des Elternrates der Samtgemeinde Niedernwöhren getroffen. Im Mittelpunkt des Austausches standen aktuelle Anliegen der Seniorinnen und Senioren sowie der Familien und Kinder in der Samtgemeinde. Gleichzeitig ging es um die Frage, wie die unterschiedlichen Interessenvertretungen künftig noch enger zusammenarbeiten können.
Empfangen wurden die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten von Gabriele Hoffmann-Groth, Vorsitzende des Seniorenbeirates, Jürgen Rohde, 2. stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates, sowie Friederike Schwier, Vorsitzende des Elternrates.
„Der Seniorenbeirat möchte die Interessen der älteren Menschen in unserer Samtgemeinde aktiv vertreten und dabei nicht nur Probleme benennen, sondern konkrete Lösungen anstoßen“, erklärt Gabriele Hoffmann-Groth. „Gerade bei Themen wie Digitalisierung, medizinischer Versorgung und seniorengerechtem Wohnen ist es wichtig, dass die Perspektive der Seniorinnen und Senioren gehört wird. Dabei sehen wir auch viele Möglichkeiten, gemeinsam mit anderen Gremien Projekte auf den Weg zu bringen.“
Der Seniorenbeirat besteht aus bis zu 16 Seniorinnen und Senioren, die von den sechs Mitgliedsgemeinden und den Kirchengemeinden entsandt werden. Seine Amtszeit ist an die Wahlperiode des Samtgemeinderates gekoppelt. Die Zuständigkeiten des Beirates reichen sowohl in die Mitgliedsgemeinden als auch in die Samtgemeinde. Darüber hinaus ist der Seniorenbeirat an den Kreisseniorenbeirat und den Landesseniorenrat angebunden und verfügt über einen beratenden Sitz im Sozialausschuss der Samtgemeinde.
Ein Schwerpunkt des Austausches war das Thema Digitalisierung. Gerade ältere Menschen sollen bei der zunehmenden Digitalisierung des Alltags nicht abgehängt werden. Jennifer Rekos, SPD-Kandidatin für den Rat der Samtgemeinde Niedernwöhren, hat bereits eine Veranstaltung des Seniorenbeirates zu diesem Thema begleitet. „Bei der Veranstaltung zum Thema Digitalisierung habe ich erlebt, wie wichtig es ist, Seniorinnen und Senioren niedrigschwellig und praxisnah zu unterstützen“, erklärt Jennifer Rekos. „Viele digitale Angebote können den Alltag erleichtern, gleichzeitig entstehen aber auch Unsicherheiten. Hier können wir mit weiteren Veranstaltungen und gemeinsamen Angeboten ansetzen. Ich finde es wichtig, dass wir dabei nicht nur über die Generationen hinweg denken, sondern sie miteinander ins Gespräch bringen.“
Auch die Perspektive von Kindern, Eltern und Familien wurde ausführlich thematisiert. Der Elternrat setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern aller Kita-Gruppen und des Hortes zusammen. Stimmberechtigt ist dabei jeweils eine Vertreterin beziehungsweise ein Vertreter jeder Einrichtung, unabhängig in welcher Trägerschaft sich die Einrichtung befindet. Anfang 2026 hat das Gremium seine Arbeit in neuer Zusammensetzung nach längerer Pause wieder aufgenommen und verfügt über einen beratenden Sitz im Schul- und Kindergartenausschuss der Samtgemeinde.
„Als Elternrat wollen wir die Erfahrungen und Anliegen der Familien in die politische Diskussion einbringen“, erklärt Friederike Schwier. „Ein wichtiges Thema ist für uns derzeit die Schaffung und Sicherung integrativer Plätze in unseren Kindergärten. Für Familien ist es entscheidend, dass Kinder unabhängig von ihren individuellen Bedürfnissen gute Betreuungs- und Entwicklungsmöglichkeiten vor Ort erhalten. Dafür braucht es gute Rahmenbedingungen und einen kontinuierlichen Austausch zwischen Eltern, Einrichtungen, Politik und Verwaltung.“
Ein weiterer wichtiger Punkt des Gesprächs war die künftige Zusammenarbeit zwischen Seniorenbeirat und Elternrat. Beide Seiten machten deutlich, dass sie großes Interesse daran haben, gemeinsame Vorhaben zu planen und umzusetzen. Durch eine stärkere Zusammenarbeit könnten Erfahrungen, Ideen und vorhandene Ressourcen gebündelt werden. Denkbar sind beispielsweise gemeinsame Informationsveranstaltungen, generationenübergreifende Angebote oder Projekte rund um Digitalisierung und Begegnung.
„Wir haben festgestellt, dass wir bei vielen Themen voneinander profitieren können“, so Gabriele Hoffmann-Groth. „Der Seniorenbeirat und der Elternrat haben unterschiedliche Aufgaben und Zielgruppen, aber gerade deshalb können wir uns gegenseitig unter die Arme greifen. Gemeinsame Projekte bieten die Chance, Generationen zusammenzubringen und gleichzeitig unsere Arbeit effektiver zu gestalten.“
Auch Friederike Schwier sieht darin eine große Chance: „Wir wollen die Zusammenarbeit gerne weiterentwickeln. Wenn wir gemeinsame Ideen haben, sollten wir sie auch gemeinsam umsetzen. Davon können am Ende Kinder, Eltern und ältere Menschen gleichermaßen profitieren.“
Noel Herschmann, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, begrüßt den Austausch: „Als SPD ist uns die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Beiräten unserer Samtgemeinde ein Herzensanliegen. Die Beiräte bringen wertvolle Erfahrungen und unterschiedliche Perspektiven in die politische Arbeit ein. Wir wollen diesen Austausch weiter stärken. Gleichzeitig ist es in unserem Wahlprogramm verankert, dass auch Jugendliche die Möglichkeit bekommen sollen, die Samtgemeinde Niedernwöhren aktiv mitzugestalten.“
„Wir wollen nicht nur über Beteiligung sprechen, sondern Beteiligung ermöglichen“, so Ralf Hoffrichter, Spitzenkandidat für den Samtgemeinderat, abschließend. „Wenn Beiräte, Politik und Verwaltung ihre Kräfte bündeln, können daraus konkrete Angebote und Verbesserungen für die Menschen in unserer Samtgemeinde entstehen.“